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Einführung zum Scuba Tauchen

Viele von uns würden gern im kristallklaren Wasser tauchen, mit Schildkröten schwimmen und dabei tolle Bilder von Korallen und Fischen aufnehmen. Doch so wunderbar das alles klingt, Tauchen ist ziemlich kompliziert. Das Wort „Scuba“, das oft für „Scuba Diving“ steht, ist die Abkürzung für „Self-Contained Underwater Breathing Apparatus“ und bezeichnet einen Zusammenschluss von Ausrüstungsteilen, die dem Menschen erlauben, unter Verwendung von Sauerstoff in Tauchflaschen unter Wasser zu atmen. Diese Tanks steuern die Menge an Sauerstoffaufnahme und -abgabe in die und aus der Lunge. Der Begriff „Scuba“ wurde das erste Mal während des Zweiten Weltkriegs von einem US-Army-Forscher verwendet und vor allem für militärische Zwecke genutzt. Heute wird er jedoch häufiger von Zivilisten, meist Touristen in Badeorten, benutzt; unabhängig von seiner Verwendung in Trainings- und Feldübungen des Militärs. Tauchen wird für verschiedene Unterwasserzwecke benötigt. Archäologen und Höhlenforscher sammeln zum Beispiel Informationen über alte Wracks, Unterwasserhöhlensysteme und andere Orte und Objekte von historischer und geologischer Bedeutung. Meeresbiologen gehen bis auf den Grund der Meere (bis zu unglaublichen 11 Kilometern in der Tiefe) und entdecken neue Lebensformen, von denen einige bis zu 500 Jahre alt werden durch die Wiederherstellung ihrer inneren Organe und der Haut. Sporttaucher hingegen verwenden Tauchausrüstung, um in extrem eisigen Gewässern zu schwimmen, während sie thermische Tauchanzüge tragen, die speziell angefertigt wurden, um ihre Körpertemperatur zu erhalten, sodass sie sich immer noch frei bewegen können.

Diejenigen, die das Tauchen bereits einmal probiert haben, kennen die zwei Arten von Geräten für den Sauerstoffverbrauch unter Wasser. Die erste wurde im 19. Jh. erfunden und wird „Leerlauf“ (open-circuit) genannt. Dabei atmet der Taucher so viel Sauerstoff ein, wie er benötigt. Was ausgeatmet wird (hauptsächlich Kohlendioxid), geht in das ihn umgebende Wasser, wodurch Blasen entstehen. Bei der zweiten Art von Unterwasseratmung wird der Atem recycelt, der ausgestoßene Atem wird mit Sauerstoff gemischt, sodass es möglich ist, die gleiche Atemluft erneut einzuatmen. Diese Atemtechnik wird als „geschlossen“ bezeichnet (semi-closed-Schaltung) und wurde vor der Leerlauf-Technik erfunden. Heutzutage findet sie allerdings weniger Anwendung. Der Unterschied zwischen diesen beiden Arten ist leicht durch die Menge an Luftblasen nach dem Ausatmen festzustellen.

Ein Tauchzertifikat zu erhalten, erfordert eine spezielle Ausbildung, beginnend mit Themen wie der Vorbereitung Ihres Tauchanzugs, dem Auf- und Absteigen im Wasser etc. Tauchkandidaten müssen auch bestimmte „Partner-Techniken“ für das Tauchen in Gruppen kennen. Es gibt viele zertifizierte Tauchausbilder, die Unterricht anbieten, da das Tauchen eine Wissenschaft für sich ist, die wir nicht einfach selbst und ohne Anleitung erlernen können. Die Tauchschüler gewinnen nach und nach Wissen in mehreren Kategorien, von denen einige auf den ersten Blick unbedeutend erscheinen, aber in Wirklichkeit ziemlich bedeutsam sind.

Es gibt zum Beispiel ein Prinzip, das sich „die Physik des Tauchens“ nennt und als „ein Muss“ von der Mehrheit der Zertifizierungsunternehmen angesehen wird. Dazu gehört auch der Umgang mit der Tauchausrüstung, der immer noch als „gefährlich“ für diejenigen eingestuft wird, denen es an Kenntnis darüber mangelt. Dank moderner Technik haben die heutigen Tauchanzüge wirklich erstaunliche Eigenschaften. Es gibt so viele Arten von Tauchanzügen, die jeweils spezifisch für einen anderen Zweck entwickelt wurden. Trockentauchanzüge, Warmwasseranzüge, Raumdruckanzüge und Neoprenanzüge sind nur ein Teil der Auswahl. Manche werden mehr für Freizeitaktivitäten genutzt wie Surfen, Höhlentauchen, Schwimmen, Segeln usw. Die meisten von ihnen sind entweder aus Gummi oder synthetischen Polychloropren-Fasern. Im Allgemeinen werden Taucheranzüge vor allem getragen, um vor verschiedenen scharfen Gegenständen, dem Leben im Meer und wechselnden Wassertemperaturen zu schützen. Dabei haben sie bereits einer Reihe von Tauchern bei verschiedenen Gelegenheiten das Leben gerettet, so dass sie als Notwendigkeit begriffen werden.

Manche Leute behaupten gern: „Nur diejenigen, die gut schwimmen können, lernen auch zu tauchen“, aber das ist nicht wahr. Tauchlehrer haben schon so manchem ungeübten Schwimmer ohne Probleme das Tauchen beigebracht. Trotzdem ist es für Menschen mit Erkrankungen der Atemwege nicht empfehlenswert, da es unter bestimmten Umständen zu Lungenschäden führen kann. Ein Unterschied zu anderen Sportarten liegt darin, dass das Tauchen fast keine Armbewegungen erfordert, denn es hängt von den Beinen ab, wie man sich bewegt. Die Freude am Tauchen birgt jedoch auch einige Gefahren, weshalb die meisten Lehrer sich auf zwei Grundregeln geeinigt haben. Die erste lautet: nie den Atem anhalten und so viel Sauerstoff wie erforderlich aufnehmen. Daran sollten sich alle Kandidaten erinnern. Die zweite, ebenso wichtige Regel ist: nie etwas „ärgern, berühren oder mitnehmen“ unter Wasser. Während einige Fischarten im Umgang mit Menschen nicht aggressiv sind, fühlen sich andere bedroht und nutzen Abwehrmechanismen, um sich zu verteidigen. Um dies zu vermeiden, ist es empfehlenswert, Lebewesen unter Wasser nicht zu agitieren.

Es ist zwar kaum zu glauben, aber viele Leute würden das Tauchen gern erlernen, haben aber Angst vor Haien. Eine Haiphobie ist häufig anzutreffen, dabei werden von den etwa 380 bisher entdeckten Haiarten nur 12 als teilweise gefährlich eingestuft. Von diesen 12 sind nur ein Viertel für die Mehrheit der Angriffe auf Menschen auf jährlicher Basis verantwortlich. Diese Angst ist auch der Grund dafür, warum das Tauchen seinen Höhepunkt im kommerziellen Bereich noch nicht erreicht hat, obwohl die meisten Menschen, die in Küstenstädten leben, die Grundlagen des Tauchsports beherrschen.

Für manche Menschen reicht die reine Freizeitbeschäftigung jedoch nicht aus. Sie suchen den Wettbewerb. Der aktuelle Weltrekord im Dauertauchen ohne Oberflächenpausen wurde von einem Engländer bereits 1986 aufgestellt. Fast 9 Tage lang verzog er unter Wasser keine Miene. Eine unglaubliche Leistung! Bis heute hat es noch niemand geschafft, seinen Rekord zu brechen, obwohl sich ein paar professionelle Taucher bereits mit den Vorbereitungen dafür beschäftigen.

Da das Tauchen als eine gesunde Art betrachtet wird, sowohl unsere geistigen als auch körperlichen Kräfte zu verbessern, gilt es als eine tolle Möglichkeit, etwas Gewicht zu verlieren. Darüber hinaus hilft die verbesserte Atmung beim Stressabbau und das Einatmen des reinen Sauerstoffs angeblich dabei, Schnitte und Risse auf der Haut schneller zu heilen, weil dieses Gas vom menschlichen Körper dazu verwendet wird, Hautgewebe zu reparieren.

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