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Schnorcheln

Diese Freizeitaktivität wird zum ersten Mal in Aristoteles „Teile der Tiere“ benannt. An einer Stelle des Buches schreibt er: „Taucher verfügen manchmal über Instrumente für die Atmung, mit denen sie Luft über dem Wasser zu sich herab ziehen können.“ Er vergleicht diese Instrumente für die Beatmung mit einem Elefantenrüssel, der für den gleichen Zweck unter Wasser eingesetzt wird.

Der beste Weg, um das Schnorcheln zu beschreiben, lautet wohl: Es ist eine Mischung aus Tauchen mit und ohne Tank. Es erfordert keine besonderen Fähigkeiten, denn Sie müssen wissen, wie man schwimmt, und nicht, wie man taucht. Luft wird durch ein Schnorchelrohr ein- und ausgeatmet, und es wird lediglich eine Maske benötigt, um unter Wasser klarer zu sehen. Flossen sind ebenfalls erforderlich, um uns das Schwimmen unter Wasser zu erleichtern, da wir nicht für diesen Lebensraum gebaut sind. Der Schwierigkeitsgrad beim Erlernen ist sehr einfach, die Grundlagen beherrschen Sie in nur wenigen Stunden.

Das offensichtlichste Merkmal dieser Aktivität besteht darin, in der Nähe der Wasseroberfläche zu schwimmen. Schnorchler bleiben fast immer an der Oberfläche und verwenden häufig Hilfsmittel wie Westen oder andere aufblasbare Gegenstände, die den Komfort erhöhen, während sie unter Wasser sind. Es gibt einen offensichtlichen Grund für das Schnorcheln kurz unter der Oberfläche, und das ist das Schnorchelrohr. Es ist eine einfache Vorrichtung, die es dem Taucher erlaubt, frei zu atmen, während das Gesicht unter Wasser ist. Es ist auch das größte Handicap eines Schnorchlers, da er nur für eine begrenzte und sehr kurze Zeit vollkommen unter Wasser tauchen kann.

Schnorcheln ähnelt dem Freitauchen, allerdings gibt es ein paar signifikante Unterschiede. Freitaucher benutzen keine Schnorchel, sondern verlassen sich ausschließlich auf ihre Lungenkapazität. Sie verfügen außerdem über ein Anfänger- und Fortgeschrittenentraining. Bereits als Anfänger benötigen Freitaucher ein paar Tage für die ersten Lektionen.

Das Tauchen mit Atemgerät ist eine ganz andere Sache als das Schnorcheln. Es kann Tage, ja sogar Monate dauern, um ein Tauchzertifikat zu erhalten. Erweiterte Ausrüstung, längere Zeit unter Wasser, aber auch ein leichterer Zugang zur Unterwasserwelt sind Unterschiede zwischen diesen beiden Wasseraktivitäten.

Um schnorcheln zu können, müssen Sie lediglich schwimmen können, es gibt keine Altersgrenze. Doch obwohl es so einfach klingt, benötigt man doch einige Kenntnisse darüber, wie man sich in einer fremden Umgebung zurechtfindet. Menschen schnorcheln meistens an tropischen Orten und berühmten Tauchzielen. Der springende Punkt beim Schnorcheln besteht darin, die Unterwasserwelt ohne Mehrgewicht zu erkunden, verbunden mit gelegentlichen Tauchgängen im flachen Wasser. Taucher schnorcheln nicht selten, während sie sich an verschiedenen Unterwasserfreizeitaktivitäten beteiligen. Meistens spielen sie Unterwasser-Rugby, -Fußball oder -Hockey im Innenbereich. Da sie keine Gasflaschen und Kreislauftauchgeräte benutzen, sind Maske, Flossen und Schnorchel die einzigen Dinge, die sie benötigen.

Ausrüstung

Der Schnorchel

Der Schnorchel ist ein Rohr von ungefähr 30 Zentimeter Länge mit einem Durchmesser von etwa 1,5-2,5 Zentimeter. Die beiden häufigsten Formen der Tauchrohre ähneln den Buchstaben „J“ und „L“. Am Ende des Rohrs befindet sich ein Mundstück aus weichem Gummimaterial. Das Rohr wurde früher zwischen Kopf und Maske durch einen Gurt befestigt, damit es statisch wird. Diese Methode hat sich jedoch als schlecht erwiesen, da es oft ein Wasserleck in der Maske verursacht. Deshalb haben Wissenschaftler ein Außenband auf der Maske erfunden, das speziell für das Rohr angefertigt wird. Die empfohlene Maximallänge eines Schnorchelrohrs beträgt ungefähr 40 Zentimeter. Da das Tauchen unter Wasser den Körperdruck erhöht, funktionieren die Lungen weniger gut beim erneuten Einatmen. Der Grund dafür besteht darin, dass die Muskeln, die der Lunge helfen, unter diesem Druck schlechter arbeiten. Deshalb sollte ein Schnorchelrohr nicht länger als 40 Zentimeter sein. Der einfachste Weg, nach einem Tauchgang Wasser aus dem Schnorchel zu entfernen, besteht darin, es mit einem einzigen starken Ausatmen herauszublasen.

Taucherbrille

Es gibt keine großen Unterschiede zwischen einer Schnorchel- und einer Tauchermaske. Beide Arten erschaffen einen Luftraum, um sicherzustellen, dass der Nutzer unter Wasser deutlicher sieht. Diese Masken werden meistens aus flexiblem Gummi und Silikon hergestellt. Es gibt viele verschiedene Formen von Tauchmasken für verschiedene Zwecke. Daher müssen Sie sich um die perfekte Maske bemühen, um es später nicht zu bereuen.

Sicherheitsmaßnahmen

Die größten Gefahren für Schnorchler sind Wasserfahrzeuge wie Boote, Jet-Skis etc. Andere Gefahren sind schwere Sonnenbrände (es sei denn, Sie tragen eine Schnorchelweste) und Hypokapnie (Hyperventilation wegen des Mangels an Sauerstoffaufnahme). Einige dieser Unfälle passieren, weil Schnorchler manchmal Tarnwesten tragen, um besser mit der Umgebung verschmelzen zu können. Aufgrund dieser eher bizarren Risiken ist es immer besser, mit einem Führer oder Partner zu schnorcheln. Es sollte für alle Schnorchler selbstverständlich sein, die Unterwasserwelt nicht zu zerstören, es sei denn, ihr Leben ist in Gefahr. Sie sollten auch darauf achten, Korallen in keinster Weise zu berühren, da diese stechen und extrem scharf sein können.

Schnorchelorte

Einige der besten Schnorchelplätze der Welt finden sich in Ecuador (Galapagos-Inseln), auf den Bahamas (Bimini), in den Malediven, in Spanien (Les Medes-Inseln) und Nicaragua (Corn Islands). Im Grunde kann das Schnorcheln überall dort praktiziert werden, wo es einen Strand, warmes Flachwasser und interessante Unterwasserobjekte gibt. Borneo (Sipadan), Bali (Insel Menjangan), Brasilien (Fernando de Noronha), Australien (Lord Howe Island), Belize (Laughing Bird Caye), Puerto Rico (Culebra), Indonesien (Raja Ampat) – all diese berühmten Schnorchelziele verstecken unvergleichliche Schönheit unter den Wellen; perfekt, um mit einem Partner oder in größeren Gruppen zu schnorcheln. Dabei soll der Mensch stets nur beobachten und sich nicht in das Leben im Wasser einmischen. Die kleinste Zerstörung kann ein ganzes Ökosystem vernichten.

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